
Das Zirkusquartier ist Zürichs Produktions-, Spiel-, Trainings- und Lernstätte für Zeitgenössischen Zirkus und das Zuhause des Zirkus Chnopf.
Das vielseitige Programm an Shows, Workshops und Kursen lädt ein, Zirkus in all seinen Facetten zu erleben und zu erlernen. Zudem bietet das Zirkusquartier zahlreiche Angebote für professionelle Zirkusschaffende.
Das Zirkusquartier ist ein Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Profis und Laien, für Besucher:innen und Artist:innen – und nicht zuletzt für die Quartierbevölkerung. Das Zirkusquartier bietet Raum zum Lernen, Trainieren, Schauen und Begegnen.
Gegründet wurde das Zirkusquartier 2016 vom Zirkus Chnopf, der hier seine neuen Kreationen einstudiert.
Auf der Bühne begegnen sich zwei Zirkusartist:innen und entführen das Publikum in eine Welt voller Akrobatik, Tanz, Lautmalerei, Musik, Krach und Nonsense. Sie schweben durch die Lüfte, verwandeln sich in eigenartige Figuren und spielen mit der Schwerkraft, während das alltägliche Leben kurz Pause macht.
„Gugus“ bedeutet im Schweizerdeutschen sowohl „Hallo“ als auch „Unsinn“ – und genau darum geht es: um zweckfreie Momente, die einfach Spass machen. Inspiriert von der Dada*-Bewegung lädt GUGUS! dazu ein, Leistungsdruck und Selbstoptimierung loszulassen und die Freude am Absurden neu zu entdecken.
Rebecca Weingartner schafft mit GUGUS! einen offenen Raum für junges und erwachsenes Publikum – ein humorvolles Stück über Freiheit, Spiel und das gemeinsame Sich-Verlieren – um dabei zu sich selbst und zueinander zu finden.
Vor der Show findet das GUGUS!-Warm-up statt: eine bewegte Einführung zum Mitmachen für alle Alter!
Dada*: Vor über hundert Jahren wurde in Zürich die radikale Kunstbewegung Dada gegründet als Reaktion auf die Grausamkeit des 1. Weltkrieges. Die Bewegung gilt gemeinhin als anti-bürgerlich, anarchisch und Dada-Kunst als unsinnig, verrückt und wild.
Die Gesellschaft verlangt nach Lösungen für alles – schnell, clever, perfekt. Where the funk is my red nose!? hingegen verweigert sich Lösungen und zelebriert das Chaos.
In der Manege wartet ein Popcorn-Verkäufer darauf, dass die Vorstellung beginnt. Doch die Show – so scheint es – will nicht anfangen und alles um ihn herum gerät aus den Fugen. Voller Humor, Irritation und Spiel eröffnen sich ganz neue Wege, Freude in der Unordnung zu finden.
Das Stück nimmt uns mit auf eine Reise durch den alltäglichen Wahnsinn – eine Explosion aus Unordnung, Poesie und Popcorn.
Where the funk is my red Nose!? ist eine Koproduktion vom Zirkusquartier Zürich und feiert am 05. Juni Pre Premiere.
– École de cirque Lausanne Renens (CH)
Die neue Kreation der Zirkusschule Lausanne-Renens verbindet Zirkus, Humor und Fantasie zu einem lebendigen, poetischen Moment. Ein Einblick in die Vorstellungskraft einer neuen Generation Künstler:innen.
Tauche ein in ein wahres Zirkusfest, bei dem jede Nummer wie eine süsse Köstlichkeit genossen werden kann: eine Prise Humor, ein Löffel Poesie, ein Hauch von Fantasie. Die Artist:innen der Zirkusschule Lausanne-Renens zaubern eine köstliche Show, mit Leidenschaft kreiert und mit viel Flair serviert.
Lass dich von diesem farbenfrohen Menü verführen, in dem Fantasie zum Reinbeissen ist, das Lachen geteilt wird und das Staunen auf der Zunge zergeht. Ein Fest für alle Sinne, zum Geniessen, Entdecken und Mitfiebern. Lehn dich zurück, lass dich überraschen … und geniesse die Vorstellung!
Schwimmen, straucheln, hoffen: Es geht um die Momente, in denen wir ins kalte Wasser geworfen werden und den Boden unter den Füssen verlieren – um das Ringen mit den Strömungen des Lebens. Es geht um Krisen wie Trennungen, Todesfälle, das Ende der Schulzeit oder eine Kündigung, allesamt Ereignisse, auf die uns kaum etwas vorbereitet. Es sind Augenblicke, in denen Sicherheiten wegbrechen und Gewohnheiten aufgegeben werden müssen, Schockmomente, die Spuren hinterlassen und uns verändern – zum Guten, wie zum Schlechten. Darüber zu sprechen erfordert Mut, denn wir zeigen uns verletzlich.
Zirkus Neuland nutzt die Bühne, um von schwierigen persönlichen Erfahrungen zu erzählen und davon, was ihnen geholfen hat, wieder festen Boden unter die Füsse zu bekommen. Welche Überlebensstrategien haben sie entwickelt? Wer oder was ist ihnen zu Hilfe gekommen? Welche Schwimmstile haben sie gefunden?
Dabei geht es nicht darum, Probleme selbstmitleidig zu beklagen, sondern darum zu zeigen, wie geschwommen wird. Zwischen dem Untergehen und der Rettung entstehen tiefe Fragen und offene Möglichkeiten. Ein bestärkendes Stück, das uns wieder Boden unter den Füssen finden lässt.
Die gnadenlose Jagd nach dem Erfolg
Ein chorales, radikal zeitgenössisches Fresko über Mut im Verborgenen. Wir leben in einer Gesellschaft, die vom Zwang zur Performance und vom Kult des sofortigen Erfolgs getrieben ist. Doch was bleibt von uns, wenn der Applaus verstummt?
La Grinta taucht tief in das Konzept der Resilienz ein. Mit einer Bildsprache, die Reales und Surreales ineinander fliessen lässt, verweigert das Stück einfache Antworten und konfrontiert uns mit den Spannungen und Widersprüchen unserer Zeit. Muss wahre Stärke immer laut sein?
Oder ist Grinta nicht vielmehr der stille Mut, weiterzugehen, auszuhalten, dranzubleiben, selbst dann, wenn das Licht erlischt und niemand zusieht?
La Grinta ist das Absschlusstück 2026 der Accademia Teatro Dimitri.
Ein Abenteuer auf hoher See
Die Segel sind gesetzt und bereit für ein mitreissendes Spektakel voller Musik, Tanz, Clownerie und Akrobatik. Unerschrockene Piraten stürmen das Deck, erobern den Raum und entfesseln Lachen, Energie und Leidenschaft. Sie sind verrucht und geheimnisvoll, unberechenbar und herrlich tollpatschig, stets balancierend zwischen Mut, Übermut und spielerischem Chaos.
Ein Erlebnis für Herz und Sinne, das mitreisst und überrascht. Vom Wind getrieben, vom Meer verführt, folgt die Crew dem Rhythmus der Wellen und dem Drang nach Freiheit, Abenteuer und Gemeinschaft. Ein Fest voller Bewegung, Humor und Poesie.